Kanutouren mit Kindern

Auf einer Kanutour mit Kindern ist vieles einfacher als beim Wandern: Während beim Wandern auch jüngere Kinder schon selbst wandern müssen und die Touren entsprechend geplant werden müssen, können sie im Kanu einfach in der Mitte sitzen und sich ausruhen, wenn sie möchten. Wenn sie selbst aktiv sein wollen, können sie mit einem Kinderpaddel mitpaddeln.

 

Eine Anmerkung zu Kanadier und Kajak: ein Kanadier ist ein offenes Boot, ein Kajak ist geschlossen. Kajaktouren sind deshalb eher mit älteren Kindern interessant, die schon selbst paddeln.

 

Der Erwachsene sitzt im Kanu hinten, zum einen, weil er schwerer ist und so die Gewichtsverteilung günstiger ist, vor allem aber, weil der hinten Sitzende steuert. Die Person, die vorne sitzt, muss hingegen auf Hindernisse achten, entscheiden, auf welchem Weg man sie umfährt und dies dem hinten Sitzenden mitteilen. In einem großen Familien-Kanadier sitzen Kinder oft in der Mitte und können zwar mitpaddeln, müssen aber nicht. Gerade ältere Kinder langweilen sich dabei jedoch auf Dauer und wollen selbst aktiv werden.

 

Dann heißt es: dem Kind ein Paddel in die Hand geben und Geduld haben, wenn das Kanu sich erst dreimal im Kreis dreht - wir haben alle mal klein angefangen. Viele Kinder lernen aber relativ schnell, wie das Kanu reagiert und zeigen dann auch Ehrgeiz beim Paddeln.

 

Das Gepäck

Im Kanu kann man relativ viel Gepäck unterbringen, verglichen mit Wanderungen und Radtouren.

Wichtig ist: