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Wandern mit Kindern: die Vorbereitung
Wandern

Wandern mit Kindern: die Vorbereitung

Wandern mit Kindern

Wenn Sie eine mehrtägige Wanderung mit ihrem Kind unternehmen wollen, sprechen Sie diese Pläne mit ihm durch. Zeigen Sie ihm Bilder von der Gegend, in der Sie wandern wollen, zum Beispiel bei einem Dia-Abend. Erzählen Sie, was Sie machen wollen – einen See umwandern, hoffen Sie, Rehe und Hasen zu sehen, wollen Sie angeln oder am Lagerfeuer sitzen? Kinder sind meist leicht für solche Abenteuer zu begeistern.

Versprechen Sie aber nicht zuviel, Sie würden es später bereuen. Kleine Abenteuer sind meist genauso viel wert: draußen im Zelt zu schlafen, spannende Käfer zu finden, auf Kaninchen oder Kühe zu treffen.

Sie können Geschichten aus der Gegend erzählen, in der Sie wandern wollen, z.B. die Sage von Odysseus in Griechenland oder die von Rübezahl im Riesengebirge. Jeder Ort hat seine Geschichten, in einem guten Reiseführer finden Sie Hinweise darauf. Vielleicht entscheiden Sie sich ja sogar, die Deutsche Märchenstraße zu wandern. Es gibt aber auch viele Märchen, die “im Wald” stattfinden und die sie beliebig verorten können. Oder sie denken sich einfach eine Geschichte aus.

Lassen Sie es zu, dass Ihre Kinder sich in die Vorbereitung einmischen! Es ist wichtig, dass sie eigene Vorstellungen einbringen können – schließlich soll die Wanderung allen Spaß machen. Und wenn die Kinder ihren Spaß haben, können auch die Eltern die Wanderung genießen.

Kurze Wanderungen zur Einstimmung

Unternehmen Sie vorher mehrere kurze Wanderungen mit Ihrem Kind. Dabei kann das Kind sich an Wanderschuhe, Outdoor-Bekleidung und eventuell den Rucksack gewöhnen. Außerdem sehen Sie dabei, wieviel Sie Ihrem Kind zumuten können und können dementsprechend planen.

Eines sollte man auf einer Wanderung mit Kindern einplanen: genug Zeit. Kinder haben immer viel zu entdecken: das kuschelweiche Moos, oder die skurrile Wurzel, die leere Schale eine Vogeleis oder ihre eigenen Handabdrücke im Matsch. Ein Jäger-Hochstand im Wald will erklettert werden, eine Weinbergschnecke muss vom Weg gerettet werden. Nehmen Sie sich Zeit und erleben Sie die Abenteuer ihrer Kinder mit. Bleiben Sie mit den geplanten Weg-Etappen möglichst flexibel, planen Sie auch Alternativen oder Abkürzungen mit ein.

Regen stört Kinder meist viel weniger als Erwachsene. Gute Regenkleidung vorausgesetzt, ist Regen überhaupt nicht weiter schlimm. Beachten Sie nur, dass manche Wege bei Regen vielleicht schwer begehbar sind oder dass man leichter abrutscht.

Foto: Mike Goren.